Posts mit dem Label Waldpädagogik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Waldpädagogik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 20. August 2018

Waldwochenende auf der Landesgartenschau in Bad Iburg

Am Samstag vor einer Woche war ich auf der Landesgartenschau in Bad Iburg, jedoch nicht nur als Besucher, sondern als Standbetreuung für einen Stand der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Waldschutzgenossenschaft Osnabrück-Süd und dem Naturpark TERRA.vita.

Unser Stand von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Waldschutzgenossenschaft Osnabrück-Süd und dem Naturpark Terra Vita
Denn am letzten Wochenende war "Waldwochenende". Die Niedersächsischen Landesforsten hatten einiges rund ums Thema Wald organisiert und auch die Landwirtschaftskammer Niedersachsen bzw. das Forstamt Weser-Ems waren vertreten. An zwei Tagen konnten wir uns an unserem Stand präsentieren, mit den Besuchern in Kontakt kommen und reichlich Bäumchen verschenken.

Infoflyer zu unserer Arbeit und allem, was mit ihr zusammenhängt

"Bäumchen verschenken"? Ja ganz richtig, wir hatten zusammen mit der Waldschutzgenossenschaft Osnabrück-Süd mehrere Tausend Jiffy-Pflanzen besorgt, die wir interessierten Besuchern für den eigenen Wald oder den eigenen Garten mitgeben konnten. Roteichen, Rotbuchen, Douglasien und einige wenige Esskastanien.

In Unserem Pavillion lagerten die Jiffy-Pflanzen von Roteiche, Rotbuche und Douglasie.

Zur Erklärung: Jiffy-Pflanzen sind Pflanzen, die mit einem kleinen Ballen geliefert werden. Dadurch konnten wir trotz der hohen Augusttemperaturen sicherstellen, dass die Wurzeln nicht austrockneten, während die Bäumchen auf ihre neuen Besitzer warteten. Ein großer Anwuchserfolg sollte damit auf jden Fall gegeben sein.



Montag, 3. Juli 2017

Sommerloch

Im Sommer ist es im Wald traditionell immer etwas ruhiger. Das liegt zum einen daran, dass die Bäume alle belaubt sind und "im Saft stehen" und zum anderen daran, dass in den Frühlings- und Sommermonaten die meisten Tierarten ihren Nachwuchs bekommen. 

Nichts desto trotz gibt es eine ganze Menge zu tun. Allen voran steht die Abrechnung der in diesem Frühjahr angelegten Kulturen. Wie hoch sind die Kosten ausgefallen und in welcher Höhe kann der Waldbesitzer die beantragte Förderung vom Land erwarten? Das bedeutet eine Menge Schreibtischarbeit.

Abwechslung bieten da Termine wie die "Waldjugendspiele", die für die Grundschulen der Umgebung angeboten und von Lehrern, Eltern und uns Förstern umgesetzt werden.

Baumscheiben zum Jahrring-Zählen, Maßband und Laufzettel

Erst letzte Woche durften meine Hündin und ich wieder an so einer Veranstaltung teilnehmen. Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Klassen absolvierten einen Waldparcours mit 10 verschiedenen Stationen. Bei uns wurde das Alter eines Baumes anhand von Jahrringen ermittelt, der Umfang einer Esche gemessen und die Höhe derselben geschätzt. Das Wetter war super und die Schülerinnen und Schüler haben wirklich prima mitgemacht.

Zum Försterberuf zählen also neben den "normalen" Förstertätigkeiten auch Dinge wie Waldpädagogik und Umweltbildung. Ein wirklich abwechslungsreicher Beruf.